Bise bringt Sonne zurück: Im Flachland wird der Donnerstag freundlicher
Nach dem nassen und deutlich kühleren Mittwoch beruhigt sich das Wetter in grossen Teilen der Schweiz am Donnerstag, 10. September 2026. Im Flachland setzt sich mit Bise zunehmend trockenes und recht sonniges Wetter durch. An den zentralen und östlichen Alpen sowie im Süden bleibt die Restfeuchte länger spürbar.
Nach der Kaltfront dreht die Wetterlage
Der markante Wetterwechsel vom Mittwoch ist abgeschlossen. Die Kaltfront hatte verbreitet Regen und deutlich kühlere Luft gebracht. Am Donnerstag liegt das Flachland nun am Rand eines Hochs über Deutschland, während die Alpen und die Alpensüdseite noch näher an einem Tief über dem Ligurischen Meer liegen.
Diese Verteilung sorgt für deutliche regionale Unterschiede. Im Mittelland ist die Luft trockener, und mit aufkommender Bise lockert die Bewölkung häufiger auf. Feuchtere Luft wird dagegen noch an die zentralen und östlichen Alpen gedrückt.
Im Mittelland recht sonnig bei rund 20 Grad
Am Morgen sind lokal Nebel- oder tiefe Hochnebelfelder möglich. Tagsüber setzt sich im Flachland aber vielerorts die Sonne durch, begleitet von flachen Quellwolken. Die Höchsttemperaturen erreichen ungefähr 20 Grad. Nach den sehr warmen Tagen zu Wochenbeginn bleibt das damit zwar deutlich kühler, der Wettercharakter wird aber wieder wesentlich angenehmer.
Die Bise ist besonders in der Westschweiz spürbar und kann dort mässig bis zeitweise kräftig wehen. Dadurch fühlt sich die Luft trotz Sonnenschein frischer an.
An den Alpen halten sich mehr Wolken
Entlang der Voralpen und Alpen bleibt die Bewölkung wechselnd bis zeitweise stark. Besonders in Nord- und Mittelbünden ist noch etwas Niederschlag möglich. Im Tagesverlauf werden trockene Abschnitte aber auch dort häufiger.
Auf der Alpensüdseite und im Engadin ist die Lage weniger stabil als im Mittelland. Dort wechseln sonnige Phasen mit dichteren Wolken, und einzelne Schauer bleiben möglich. Wer eine Bergtour plant, sollte deshalb die lokalen Bedingungen und die Sichtverhältnisse in höheren Lagen berücksichtigen.
Zum Wochenende nimmt der Hochdruckeinfluss zu
Das Tief über dem Ligurischen Meer zieht weiter Richtung Balkan. Gleichzeitig gewinnt der Hochdruckeinfluss von Norden und Westen an Bedeutung. Dadurch trocknet die Luftmasse in den kommenden Tagen voraussichtlich auch in den Alpen und auf der Alpensüdseite schrittweise ab.
Für kurzfristige Änderungen bei Wind, Niederschlag oder Gewittern bleibt die aktuelle Gefahrenkarte von MeteoSchweiz die massgebende offizielle Quelle.
Stand: Donnerstag, 10. September 2026, 08:00 Uhr.