Spätsommer gibt nicht nach: Die Schweiz bleibt bis Dienstagabend sonnig und bis 27 Grad warm
Am Montagnachmittag, 28. September, zeigt sich die Schweiz vielerorts von ihrer spätsommerlichen Seite. In den Niederungen liegen die Temperaturen verbreitet im Bereich von etwa 24 bis 27 Grad. Zürich erreicht nach den aktuellen Prognosedaten rund 27 Grad. Auf der Alpensüdseite ist es ebenfalls mild bis warm, in vielen Lagen aber etwas weniger heiss als im Mittelland.
Das Wetter bleibt dabei meist trocken. Hohe Wolkenfelder können zeitweise über den Himmel ziehen, ändern am freundlichen Gesamteindruck aber wenig. Der Wind bleibt in tiefen Lagen meist schwach; lokal setzen sich die typischen Tal- und Hangwindsysteme durch. In den Alpen besteht eine schwache Tendenz zu südlicher Strömung beziehungsweise leichtem Föhneinfluss.
Die Nacht wird deutlich frischer
Nach Sonnenuntergang fällt die Temperatur rasch. In der Nacht auf Dienstag werden in vielen Niederungen etwa 10 bis 14 Grad erreicht. In geschützten Tälern und höher gelegenen Mulden kann es nochmals deutlich kühler werden. Wo die Luft zur Ruhe kommt, sind in der zweiten Nachthälfte lokale Dunst- oder Nebelfelder möglich.
Eine verbreitete Niederschlagszone ist bis Dienstagmorgen nicht zu erwarten. Wer früh unterwegs ist, merkt deshalb vor allem den grossen Unterschied zwischen dem warmen Nachmittag und dem frischen Morgen.
Dienstag: noch einmal viel Sonne
Am Dienstag, 29. September, setzt sich das stabile Muster fort. Nach Auflösung lokaler Nebelfelder scheint verbreitet die Sonne, zeitweise ziehen dünne hohe Wolken vorbei. In den Niederungen werden nochmals ungefähr 23 bis 27 Grad erreicht; Zürich liegt nach aktuellem Stand um 26 Grad. In erhöhten Lagen und den Alpentälern bleiben die Höchstwerte naturgemäss tiefer.
☀️ Bis Dienstagabend wichtig
- Montagnachmittag: in den Niederungen meist etwa 24 bis 27 °C.
- Nacht auf Dienstag: häufig 10 bis 14 °C, in geschützten Alpentälern lokal darunter.
- Dienstag: nochmals verbreitet 23 bis 27 °C, vielerorts trocken und sonnig.
- Berge: Nullgradgrenze ungefähr um 4000 m; kein relevantes Schneefallthema in diesem Zeitraum.
Regionale Unterschiede
In der Deutschschweiz ist der Tagesgang besonders ausgeprägt: morgens frisch, nachmittags wieder warm. Die Westschweiz bleibt ebenfalls sehr mild, während es auf der Alpensüdseite oft etwas dunstiger sein kann. Im Bergland sind am Nachmittag einzelne harmlose Quellwolken möglich, eine markante Schauer- oder Gewitterlage zeichnet sich bis Dienstagabend aber nicht ab.
Bergwetter: milde Höhenluft und gute Sicht
Für Touren in den Alpen sind die Bedingungen insgesamt günstig. Ausserhalb lokaler Nebelzonen ist die Sicht meist gut. Die Nullgradgrenze liegt sehr hoch, ungefähr um 4000 Meter. Eine Schneefallgrenze ist deshalb für den betrachteten Zeitraum praktisch nicht relevant. In exponierten Lagen kann der Südwind etwas auffrischen, eine verbreitete Sturm- oder Unwetterlage besteht jedoch nicht.
Bis Dienstagabend bleibt damit vor allem der grosse Tagesgang wichtig: Wer morgens startet, braucht deutlich wärmere Kleidung als am Nachmittag. Gleichzeitig trocknen Böden und Vegetation bei dem ruhigen, warmen Wetter weiter ab.