Milder Montag mit lokalen Alpenschauern – Dienstag wird verbreitet freundlicher
Stand Montagvormittag, 5. Oktober 2026: Die Schweiz liegt überwiegend unter Hochdruckeinfluss. Gleichzeitig zieht ein kleines Höhentief über den Alpenraum nach Norditalien. Genau diese Kombination erklärt den etwas unruhigen Montag: Im Flachland dominiert häufig die Sonne, in Alpennähe kann die Luft dagegen lokal labil genug für Schauer sein.
Montag: mild, aber nicht überall stabil
In der Deutschschweiz, in Nord- und Mittelbünden sind am Vormittag zwischen Schaffhausen und Mittelbünden dichtere Wolken und einzelne Schauer möglich. Lokal kann auch ein kurzes Gewitter auftreten. Abseits davon zeigt sich der Montag recht sonnig. Nachmittags bleibt es im Flachland meist trocken, über den zentralen und östlichen Alpen entstehen aber erneut Quellwolken mit einzelnen Schauern.
Die Höchstwerte liegen in den Niederungen verbreitet um 22 Grad. Auf der Alpensüdseite sind etwa 23 Grad möglich, im Oberengadin rund 17 Grad. Am frühen Morgen liegen viele Werte je nach Region ungefähr zwischen 8 und 15 Grad. In der Westschweiz und im Wallis ist der Montag überwiegend sonnig, am Morgen können im Mittelland Nebelfelder liegen.
Heute und morgen wichtig- Montag: in den Niederungen meist 21 bis 23 °C; im Oberengadin um 17 °C.
- Schauer: am Montag vor allem in Graubünden und lokal in den zentralen/östlichen Alpen, ein kurzes Gewitter ist möglich.
- Bergwetter: auf 2000 m etwa 9 bis 10 °C; Nullgradgrenze um rund 3500 m.
- Dienstag: nach örtlichem Nebel insgesamt trockener und verbreitet freundlicher; in den Bergen weiter lokale Wolkenentwicklung möglich.
Montagnacht: vielerorts ruhig, lokal Nebel
Mit der abendlichen Stabilisierung nimmt die Schauerneigung ab. Wo der Himmel längere Zeit aufklart, kann sich in typischen Niederungen und Becken erneut Nebel bilden. Die Nacht bleibt für Anfang Oktober eher mild. In den Alpen sollte man nach lokalen Abendsschauern trotzdem mit feuchten Wegen und eingeschränkter Sicht in Restwolken rechnen.
Dienstag: Hochdruck setzt sich stärker durch
Am Dienstag dreht das kleine Höhentief wieder nordwärts. Für die Schweiz bedeutet das insgesamt eine Beruhigung: Nach örtlichen Nebel- oder Hochnebelfeldern wird es in vielen Regionen recht sonnig und trocken. Die besten Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen im Mittelland, im Wallis und auf der Alpensüdseite. Im Tagesverlauf können sich über den Bergen erneut Quellwolken bilden, das Schauerrisiko bleibt aber deutlich begrenzter als bei einer ausgeprägten Störung.
Die Temperaturen bleiben mild. Im Flachland sind tagsüber erneut Werte um oder etwas über 20 Grad realistisch. Auf 2000 Metern liegt die Temperatur am Montag um 9 bis 10 Grad; die Nullgradgrenze befindet sich etwa bei 3500 Metern. Für Hochtouren ist trotz milder Luft zu beachten, dass lokale Schauer oberhalb der Schneefallgrenze als Schnee oder Graupel fallen können.
Was heisst das für den Alltag?
Für Spaziergänge, Arbeiten im Freien und Reisen sind Montag- und Dienstagnachmittag in grossen Teilen der Schweiz gut nutzbar. Wer in Graubünden oder im zentralen und östlichen Alpenraum unterwegs ist, sollte am Montag den Himmel im Auge behalten und eine leichte Regenjacke einpacken. Am Dienstag sind die Voraussetzungen verbreitet besser.