Kaltfront trifft die Schweiz: Viel Regen, markante Abkühlung und Schnee in den Alpen
Am Donnerstagmorgen liegt die Schweiz bereits im Einfluss der heranziehenden Kaltfront. In den Niederungen bewegen sich die Frühwerte vielerorts grob zwischen 10 und 16 Grad. Im Westen und im Jura setzt Regen früher ein, während es in der Ostschweiz und in einzelnen inneralpinen Tälern zunächst noch trockenere Abschnitte gibt.
Im Tagesverlauf erfasst der Regen fast die ganze Alpennordseite. Besonders vom Jura über die Voralpen bis zum Alpennordhang wird es längere Zeit nass. Nach aktuellen SRF-Prognosen sind am Nordrand und im östlichen Mittelland etwa 10 bis 25 Millimeter möglich, im zentralen und westlichen Mittelland, im Jura und in den Voralpen 25 bis 40 Millimeter. Lokal kann es noch etwas mehr werden.
Deutlich kühler – der Herbst setzt sich durch
Mit Frontdurchgang sinken die Temperaturen spürbar. Im Mittelland liegen die Tageshöchstwerte meist nur noch um 14 bis 17 Grad. Vor der Front kann es in einzelnen inneralpinen Regionen noch etwas milder sein. Im Tessin dreht der Wind später auf Nord und frischt teils kräftig auf.
Schnee wird zum Thema
In den Bergen ist die Entwicklung markant. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden von zunächst etwa 2800 Metern im Tagesverlauf Richtung 1500 bis 2000 Meter. Oberhalb von 3000 Metern sind nach den neuesten Prognosen lokal 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Am Alpennordhang und in den Hochalpen sind 20 bis 40 Zentimeter verbreitet im Bereich des Möglichen. Auf höher gelegenen Alpenpässen kann sich die Fahrbahnsituation deutlich verschlechtern.
Heute wichtig
- Frühwerte in den Niederungen meist etwa 10 bis 16 °C.
- Im Mittelland am Nachmittag meist nur noch rund 14 bis 17 °C.
- 25 bis 40 mm Regen im Jura, in den Voralpen und Teilen des Mittellands möglich.
- Schneefallgrenze im Norden im Tagesverlauf deutlich sinkend; Hochalpen mit 20 bis 40 cm, lokal mehr.
- West- bis Nordwestwind, im Tessin später kräftiger Nordföhn.
Für Bergfahrten ist heute Vorsicht angesagt. Wer noch mit Sommerausrüstung über hohe Pässe unterwegs ist, sollte vor der Abfahrt die aktuelle Pass- und Strassensituation prüfen. Im Flachland ist der Schirm wichtiger als der Schneeschieber – in den Hochlagen sieht es dagegen am Abend bereits deutlich winterlicher aus.