Stand Mittwoch, 16. September 2026, 14 Uhr: Eine langgestreckte Kaltfront hat die Schweiz erreicht und sorgt bis in den Abend hinein für deutlich wechselhafteres und kühleres Wetter. Besonders entlang des Alpennordhangs bleibt die Bewölkung kompakt, während sich im Mittelland und im Jura trockene Phasen mit weiteren Schauern abwechseln.
Mittwochnachmittag: Regen und markanter Temperaturrückgang
In der Deutschschweiz, in Nord- und Mittelbünden ist der Nachmittag wechselnd bis stark bewölkt. Entlang der Alpen fällt wiederholt Regen. Im Mittelland und Jura sind ebenfalls nasse Phasen einzuplanen. Die Höchstwerte liegen vielerorts nur noch um 20 bis 21 Grad. Gleichzeitig sinkt die Nullgradgrenze bis zum Abend gegen 3000 Meter.
In der Westschweiz und im Wallis zeigt sich ein ähnliches Bild mit zeitweiligem Regen. Im Tessin und im Engadin sind Schauer und lokal auch Gewitter möglich. Dort bleibt es mit rund 23 Grad etwas milder.
Abend und Nacht: nass, später Beruhigung von Norden
Am Mittwochabend bleibt es vor allem an den Alpen und im Süden noch längere Zeit nass. In der Nacht zum Donnerstag lässt die Niederschlagsaktivität im Norden zunehmend nach. In windgeschützten Lagen können sich bei Auflockerungen örtlich Nebelfelder bilden.
Donnerstag: nördlich der Alpen freundlicher
Am Donnerstag zeigt sich in der Deutschschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden häufiger die Sonne zwischen Wolken. Die Temperaturen erreichen tagsüber etwa 20 bis 22 Grad. In der Westschweiz und im Wallis sind weiterhin einzelne Regenschauer möglich.
Im Süden bleibt die Luft labiler. Im Tessin und teils im Engadin besteht weiterhin Schauer- und Gewitterneigung. Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte dort lokale Wetterwechsel im Auge behalten.
Was bedeutet das für unterwegs?
Für den heutigen Feierabendverkehr sind nasse Fahrbahnen und lokal kräftigere Schauer ein Thema. In den Bergen verschlechtert tiefe Bewölkung zeitweise die Sicht. Am Donnerstag sind Outdoor-Aktivitäten nördlich der Alpen deutlich besser planbar, während im Süden weiterhin Flexibilität gefragt ist.
