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Sonniger Spätsommertag über einer Schweizer Alpen- und Seenlandschaft Ende September.
Wetter SchweizWetterToni Redaktion

Sonne und spätsommerliche Wärme: Die Schweiz erlebt einen ungewöhnlich milden Sonntag

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Der letzte Sonntag im September zeigt sich in weiten Teilen der Schweiz von seiner spätsommerlichen Seite. Nach einer klaren Nacht lagen die Frühwerte in den tieferen Lagen meist im einstelligen bis tiefen zweistelligen Bereich; in Zürich wurden am Vormittag rund 12 Grad als Tiefstwert prognostiziert, für Bern etwa 14 Grad, Basel etwa 13 Grad und Genf rund 11 bis 12 Grad. In höher gelegenen Tälern und Mulden war es deutlich frischer.

Am Vormittag lösen sich lokale Nebel- oder Dunstfelder rasch auf. Danach dominiert in der Deutschschweiz, im Wallis und in der Westschweiz die Sonne. Die Luft ist trocken, die Sicht in den Bergen vielfach gut. Niederschlag ist bis zum Abend kaum ein Thema.

Am Nachmittag lokal bis gegen 28 Grad

Die Temperaturspanne ist für Ende September bemerkenswert. Im Mittelland werden verbreitet 25 bis 27 Grad erwartet. Basel und Genf können lokal um 28 Grad erreichen. Im Tessin liegen die Höchstwerte je nach Lage ungefähr bei 23 bis 25 Grad. In den höheren Alpentälern bleibt es etwas kühler, doch auch dort ist die Luft für die Jahreszeit mild.

Schwacher Wind, trockener Tagesverlauf

Der Wind bleibt in den Niederungen meist schwach. In exponierten Lagen und in den Bergen können lokale Tal- und Hangwinde auffrischen, markante Sturm- oder Niederschlagsereignisse stehen aber nicht im Vordergrund. Für Wanderungen und Ausflüge ist vor allem der grosse Unterschied zwischen kühlem Morgen und warmem Nachmittag wichtig: morgens ist eine zusätzliche Schicht sinnvoll, am Nachmittag reichen vielerorts leichte Kleidung und Sonnenschutz.

Bergwetter: viel Sonne und hohe Nullgradgrenze

Auch in den Alpen überwiegt stabiles Hochdruckwetter. Die Nullgradgrenze liegt sehr hoch, grob um 4000 Meter. Damit ist in den üblichen Wanderhöhen kein winterliches Wetter zu erwarten. Auf hochalpinen Touren bleiben die üblichen alpinen Gefahren bestehen; eine amtliche Unwetterlage ergibt sich daraus nicht.

Am Abend bleibt es verbreitet trocken und zunächst klar. Nach Sonnenuntergang kühlt es in Tälern und Senken zügig ab. Der Montag beginnt ähnlich ruhig und erneut mild.